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Mittwoch, 9. November 2011

4 Buchstaben die die Welt bedeuten !

Du bist Anmutig, Stolz, dein Gang allein strotzt vor Kraft du bist anbetungswürdig und atemberaubend zu gleich 

wenn deine Lippen sich bewegen versuch ich alles aufzufangen, was sie verlauten
ich liebe deinen Geruch unvergleichlich und einzigartig
nur du kannst mich mit einer Hand streicheln, während du Berge mit der anderen Hand versetzt

du brauchst keine Medizin denn deine Worte lindern jeden Schmerz,
deine küsse lassen alles vergessen
brauchst keine Glaskugel, du liest in mir wie in einem offenen Buch 
versuch ich dir Buchstaben unleserlich zu machen erkennst du das allein durch den Klang meiner Stimme
Du bist kein Archäologe und kein Goldgräber, doch kein Geheimnis bleibt dir verborgen und trotzdem hütest du meine schwächen wie einen Schatz

ich weiss ich kann immer zu dir kommen egal was war 
 ich werde bei dir ein offenes Ohr finden und offene arme egal wie oft dir die Tür vor der Nase zugeschlagen wird. 
Du bist der Pol zu dem mein Kompass mich stets führen wird!

du schaffst es aufrecht zu gehen und schenkst jedem genau das was man braucht ohne auch nur in einer Sekunde daran zu denken welchen nutzen du davon haben könntest
ohne auch nur einmal unter der Last die trägst einzuknicken

du liebst bedingungslos wie keine andere 
du bist gnadenlos und doch scheint es als könntest du alles verzeihen

dein Atem ist sanft und doch eisig kalt
trotzdem kommen alle um sich an dir zu wärmen

wenn alles schief läuft und alles dunkel ist 
schaffst du es mit Pudding und einer Kerze mir den Weg zu leuchten mir das leben zu versüßen

es gibt nichts das du von mir verlangst 
doch gibst du mir alles ohne das ich danach fragen muss

du weist immer einen Rat für alle 
ohne jemals selber einen zu fordern

ich beobachte dich und verschlinge all deine Taten 
präge mir alles ein 
du faszinierst mich
verlässt du mich möchte ich mitkommen!

ich würde dir folgen
auch wenn ich wüsste das es mein verderben ist
ich würde es tun
weil ich weiss du würdest dich zu jedem Augenblick für mich opfern

du trägst Unmengen an lasten mit dir
und trotzdem trägst du dein lächeln mit Würde
als würdest du noch keine Ahnung haben was die Welt für Unheil mit sich bringen kann

du stehst
selbst wenn alle anderen längst gefallen sind, 
du kämpfst wenn alle aufgegeben haben
du Motivierst ohne selbst angefeuert zu werden
du vergibst ohne das dir verziehen wird
du erinnerst 
obwohl du am liebsten vergessen willst

ich bin mir sicher das es viele Menschen gibt, 
die jemanden kennen der so ist wie du zumindest meinen es viele. 
Doch ich weiss es gibt nur eine die für mich die Welt bedeutet! 
Nur eine die für mich die Welt verändern kann, 
nur eine die mein Kopfkarussell anhalten kann. 
Jeder hat jemanden zu dem er aufsehen kann
jemanden in dessen Fußstapfen man irgendwann mal gerne passen würde
doch niemand ist so wie du 

Mama!


Samstag, 15. Oktober 2011

Pantofelheld

mir dir zu Leben ist wie Achterbahn fahren ohne das lässtige Anschnallen
man wird durchgeschüttelt, es weht einem ordentlich Wind um die Ohren
so genau weis man nicht was einen hinter der nächsten Kurve erwartet aber Aussteigen will man auch nicht 
und wenn man aus der Achterbahn aussteigt hat man Beine aus Gummi und ein ganz flaues Gefühl im Magen, 
doch das Kribbeln bleibt und man will einfach mehr davon!

dich zu Lieben ist wie Wellenreiten ohne Brett
wie Feuerwerk ohne Schwefelgeruch
wie Zitronenlimonade an einem heißen Sonnentag

dich zu Küssen ist wie rosa Zuckerwatte essen
wie im Sommerregen Barfuß spazieren zu gehen
wie Kuscheln vorm Kamin während draußen der Schnee sich draußen Stapelt

dich zu missen ist wie in einen Abgrund fallen 
und nicht zu wissen was einen zuerst umbringt 
ist wie nackt in einen Eingefroren See einzubrechen
ist wie Grillen ohne Feuer
wie Schulbeginn ohne Schultüte
bist du am Gehen krieche ich unter das Bett,
fällt die Tür ins Schloss, fall ich in einen Albtraum.
Schliesst du ab, schliesse ich meine Augen
mache mich klein, um nicht mehr da zu sein.
Könnte ich nur so klein sein um in deiner Brieftasche mit dir auf Reisen zu gehen
könnte ich die Welt solange durch deine Augen sehen
Ich warte hier auf dich je länger es dauert um so mehr wärme entweicht aus meinem Körper
komm zurück bevor ich erfriere, bevor ich mich in der Einsamkeit verliere

Öffnest du die Tür öffnet sich mein Herz
vergessen jeder Schmerz
deine Augen zeigen die Sanftheit der Welt
die Haut auf deinen Händen zeigt wie Rau die Welt sein kann
nimm mich in den Arm beruhige mich
lass mich deinen Herzschlag hören
damit mein Herz wieder weiss wie es schlagen soll




Donnerstag, 13. Oktober 2011

Molotowcocktail

ich war Fee, Meerjungfrau Hexe und all die anderen Fabelwesen
jedes von ihnen bin ich schon gewesen

ich war der arm der Welt trug
und die Axt die alles zerschlug
war das Band das alles vereint 
war der Geist der nicht da zu sein scheint

ich war die Sonne war der Mond
war der heimliche Augenblick in dem sie sich küssen um die Schicht zu wechseln
war der Wind und der Regen
mal ruhig und mal verwegen

War der wahre Freund 
und dann Spinne Feind
war ein offenes Buch 
vergraben in Katakomben
bin hochexplosiv und dabei doch Federweich

Ich wandle mich auf dem Weg zu mir selbst, 
doch ich komme nicht voran 
kaum beginnt die Transformation vom Schmetterling in einen Adler schon muss ich die Schildkröte sein im nächsten Wimpernschlag soll ich ein Fels in der Brandung sein, oder doch das Stehaufmännchen?
Ich würde jeder Zeit in die Schlacht ziehen für nur einen Richtigen Grund, doch beim kleinsten Zweifel würde ich mich am liebsten unter Laub verkriechen und warten bis alles vorüber ist. 

Sie dauernd zu wandeln ist mit der Zeit schwerer geworden, es kostet mehr Kraft als es spendet. Jedes neue beinhaltet etwas altes so kann es sein das ich plötzlich ein Schmetterling mit Stacheln bin oder ein Stehaufmännchen mit einem Klumpfuss aus Fels und einem echten Holzkopf.
Ich verliere mich auf dem weg zu mir selbst,
dabei frage ich mich
wann war ich das letzte mal Glücklich
wer von all dem bin wirklich ich 
und wenn ja wie viele?


Mittwoch, 12. Oktober 2011

der kleine Prinz

Es war einmal in einem fremden Reich ein Sultan, der hatte alles was man sich auf dieser Erde wünschen kann. 
So ging es auch seinem kleinen Sohn, der kleine Prinz besaß alles was man besitzen kann, doch das reichte dem kleinen Prinzen nicht. 
Er irrte den ganzen Tag im Garten herum auf der Suche nach Abenteuern. Setzte sich an den Rand der Brunnen und schmiss Steine hinein, beobachtete wie das Wasser tanzte.Schlug mit seinem Stock auf die Brunnenfiguren ein und tanze von Bein zu Bein durch die Labyrinthe des Gartens.

An einem solch wunderschönen Tag sass er an einem Seitenbrunnen des Palastes, und schmiss die größten Kieselsteine in den Brunnen die er finden konnte, bis plötzlich aus dem Brunnen ein kleines Licht aufleuchtete. Das Licht eilte aus dem Brunnen hinaus und direkt vor das Gesicht des kleinen Prinzen. 
Dem Jungen stockte der Atem.
Zum ersten mal in seinem Leben erblickte der kleine Prinz eine kleine Fee.

Die Fee wollte wissen warum der Prinz sie mit Steinen bewirft. Der Prinz erklärte er suche nur jemanden zum Spielen, immer hört er nur das Lachen und Schreien der anderen Kinder doch sie sind jenseits der Mauern die den Palast umgeben. So sehr wünscht er sich mit den anderen Kindern spielen zu können.

Als die Fee das hörte versprach sie dem Prinzen diesen Herzenswunsch zu erfüllen,als Gegenleistung müsste er nur für sich behalten das er sie gesehen habe. 
Der Prinz versprach das Geheimnis zu wahren.

Zur Belohnung wurde der Garten des Palastes erfüllt mit vielen vielen Kindern, die aus aller Herrenländer kamen um mit dem kleinen Prinzen zu spielen. 
Der kleine Prinz jedoch war schnell gelangweilt von all dem und wollte mehr, er jammerte bei der Fee das er sich mehr wünsche. 
Die Fee nahm ihn mit in ihre Welt, stellte ihm Gnome und Zauberer vor, alle die Fabelwesen die der Prinz nur aus Geschichten kannte. Die Fee warnte den kleinen Prinzen er solle vorsichtig sein in der Zauberwelt und lieber zurück in sein Reich und fernbleiben von Zauber und Magie, doch der kleine Prinz wollte das nicht akzeptieren. 
Also brachte die Fee ihm kleine Zaubereien bei. Der kleine Prinz war lernfähig und seine kleinen Zaubereien waren schnell erfolgreich. Trotzdem lies die Fee ihn niemals aus den Augen sie wachte über jeden seiner Schritte und verhinderte jedes Unheil das sie kommen sah.

Immer wenn er zurück in seinem Garten war, spielte er mit den anderen Kindern, doch weil die anderen Kinder den Prinzen nicht die Aufmerksamkeit schenkten die er sich so sehr wünschte. Die Zuneigung und Faszination die er in der Fabelwelt gefunden hatte und die Ihm die Fee stets schenkte. Entschied sich der kleine Prinz eines Tages dafür, den anderen Kindern seine Zaubereien zu zeigen und ihnen von der Fee zu erzählen. Er teile alle Geheimnisse mit den anderen Kindern, die ihn begeistert ansahen und seine Wörter aufsaugten. Jedes der anderen Kinder wollte gerne eine eigene Fee haben. 
Sie machten sich alle auf die Suche nach der Fee im Garten. Rissen Blumen aus, Trampelten quer über den Garten. Sprangen in die Brunnen. Doch es erschien niemals eine Fee.

Als sie aufgaben beschimpften Sie den kleinen Prinzen als Schwindler, lachten ihn aus und kamen nie mehr in den Garten zum Spielen. Der kleine Prinz war sehr traurig darüber er ging an den Brunnen an dem er die Fee das erste mal getroffen hatte, setzte sich an den Rand und Rief den Namen der Fee immer und immer wieder. Doch die Fee meldete sich nicht. Er weinte bittere Tränen. Tagelang wiederholte sich das traurige Schauspiel.
Die Fee konnte den kleinen Prinzen nicht mehr traurig sehen und flog aus dem Brunnen. Traurig blickte auch sie in seine Tränen erfüllten Augen. Sie vergoss eine Träne die über ihr winziges Gesicht huschte und auf den Schoss des kleinen Prinzen fiel. Ohne ein Wort zu sagen flog die Fee zurück in den Brunnen und der Prinz sah sie nie wider. Der Prinz griff die Träne auf, und stellte fest das er zwischen seinen Fingern einen kleinen Diamanten hielt. 

Er lies die Träne in einen Ring einarbeiten, den sie war alles was ihn ein Leben lang an den einzig wahren Freund in seinem Leben erinnern wird.

Freitag, 16. September 2011

Kopfkino

halt die Arme verschrenkt
den Blick gesenkt
niemand soll sehen was dein Kopf jetzt denkt
niemand soll er ahnen 
was für Gefühle sich in die anbahnen

schliesse die Augen atme Tief ein
für einen Augenblick musst du allein sein
schärfe deine Sinne 
nutze deine Zunge wie eine Klinge

dunkelheit ist nicht dein Feind
im Moment weist sie dir den Weg zurück ins Licht
nur findest du den Schalter nicht

Atme weiter, steh nicht still
weil die Natur das so will
Laufe weiter deinen Weg
ist er gelegentlich auch ziemlich schräg

erinner dich an die Zukunft
und vergiss nicht die Vergangenheit
sei zu jeder Zeit 
zum Aufbruch bereit
Schlage deine Zelte in den Herzen der Menschen auf
nimm dabei manch Verletzung in Kauf
springe nackt von Klippen
und hör nie auf im Takt des Lebens zu wippen








Donnerstag, 15. September 2011

schwarzweiß

wenn ich ein weißes Blatt Papier wär
käme das nicht von ungefähr
ich wäre garnicht schwer

ich hätte mal Falten 
mal hätt ich Ecken
man könnte mich falten und könnte mich verbiegen
und mich in manch eine Form kriegen

wenn ich ein wißes Blatt papier wär
ich bliebe selten leer
man würde mich mit schrift prägen
oder gar mir eine Schere zersägen

wenn ich ein weißes Stück Papier wär
man würde mich zerknüllen
und ganze Eimer mit mir füllen

wenn ich ein Stück Papier wär
ich würde tragen manch wichtige Information
durch die Schrift in verschiedenster Position
ich wär geheimnissvoll und wichtig
ich wäre modern mit kritzelein bemalt
bunt oder in schwarz
wenn ich ein Blatt Papier wär
wäre mein Leben doch ziemlich schwer
ich könnte einfach so in die Lüfte steigen 
und jeder könnnte sich mich aneignen.



Dienstag, 6. September 2011

die leichtigkeit des seins

dauerhaft brennt in mir eine Glut
sie nennt sich Wut,
allgegenwärtig und schnell entflammbar
aufbrausend und vernichtend die flammen die daraus her vorkommen

in mir weht ständig eine Briese
streichelt sanft jede Kriese,
nähert die Glut und steigert die Wut

in mir strahlt die Sonne
blendet und wärmt 
vertreibt manchmal gar die Sicht

in mit tobt ein Fluss
voll Gier und Überdruss
in mir wohnt die See
deren Gezeiten ich nicht versteh

in mir wohnt eine Meerjungfrau
der ich nicht über den Weg trau
sie ist ein Fabelwesen
so eins wäre ich immer gern gewesen

in mir wohnt der Schatten
in einem Haus nur aus Latten
es hat eine Fenster keine Türen
um ihn nicht ans Licht zu führen

in mir wohnt ein Kind
es zeigt sich nur geschwind
es hat Angst vor Starkem Wind,
vor Gewitter
den es hat keinen Babysitter

in mir wohnt eine Mutter
die eisern Bewacht 
was sie hat hervorgebracht

in mir wohnt ein Drache
der sieht zu was ich mache

in mir herscht die Eiszeit
sie wird geführt von der Einsamkeit
mein Sein ist kühl
zeigt nie was ich fühl
im kleinen versteckt sich meine Zuneigung
den ich suche nicht immer die Reibung
meine Liebe eine Orchiedee
deren Pflege ich nicht verstehe

in mir steht ein Fels in der Brandung
er zeigt sich deutlich in seiner Umrandung
in mir wohnt ein Stehaufmännchen
dessen Glieder nur nachzugeben scheinen
in mir wohnt ein Ritter
sein Blut schmeckt Bitter

in mir wohne ich
und nicht mal ich verstehe mich

das also meine Lieben
ist von alldem geblieben
den die Leichtigkeit des seins
ist die Schwierigkeit des "bins"