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Mittwoch, 7. Dezember 2011

stummer Schrei eines schlaflosen Traums

was für ein Tag, froh endlich zu Hause zu sein in meinen vier Wänden. Die Tür ins Schloss fallen lassen und die Welt ausschließen. Genug für heute, genug von der Welt. Ich schalte mein Handy aus. Ziehe den Stecker des Telefons. Ruhe ! Nur für einen Augenblick, soll ruhe sein ! 
Ohne große umschweife unter die Dusche, den Tag von sich runterwaschen. So fern das möglich ist. Weil  es so schön war, ins Bett fallen, und schlafen. 

Mitten in der Nacht werde ich wach. Ich höre Geräusche. Erstarre vor Angst! 
Wer auch immer das ist, von wem auch immer diese Geräusche stammen. 
Es ist in meinem Zimmer! Nur ein paar Schritte entfernt von meinem Bett. 

Ich drücke die Augen zu vor Angst, auf keinen Fall darf ich sie jetzt öffnen. 
Meine Stimme ist weg. Ich traue mich nicht zu schreien. 
Wie konnte ich nur den Stecker des Telefons ziehen ?! 

Wie nur das Handy ausschalten ?! Welcher Teufel hatte mich nur geritten ?! 

Aber wie kommt er hier rein ? Habe ich Tür nicht verschlossen ?  Während in meinem Kopf die Gedanken rotieren, bin ich vor Angst erstarrt und meine Atmung ausgesetzt hat. Begreife ich was passiert. 

Ich spüre förmlich wie er im dunklen angelehnt an meinem Türrahmen steht. 
Ich liege seitlich da, mit dem Rücken zu ihm die Augen fest verschlossen! 

Was auch immer jetzt passiert, lieber Gott lass mich nicht überleben ! Lass mich nicht überleben ! 
Er stößt sich vom Türrahmen, ich höre das dumpfe Geräusch, er kommt näher. Leise. 
Hätte ich nur nicht so einen schlechten Schlaf würde ich dies niemals hören ! Gott verdammt warum nehme ich den keine Mittel um fest zu schlafen ?!


Zu spät !

Er steht an meinem Bett ! Wie kann man Bewegungsabläufe nur fühlen ? Ich sehe ihn nicht, aber ich weiss das er da ist, ich fühle es. Als hätte ich Augen am Hinterkopf! Wenigstens sind die offen. 
Alle Sinne sind gereizt, ich bin angespannt. Kann ich nicht einfach explodieren. Mich in Luft auflösen ?!

Zu spät! 

Er sitzt an meiner Bettkannte, sieht mich an. Worauf wartet er ? Was will er ? 

Lieber Gott lass mich diesen Körper verlassen ! Jetzt sofort ! Notfall ! Was würde es mir bringen jetzt zu schreien, nach wem ? 

Er legt sich langsam und Behutsam neben mich. Als würden wir uns kennen. Rutscht auf. Ich spüre seinen Körper, direkt hinter mir. Seinen Arm legt er sanft um meine Taille. 

Lieber Gott lass mich sterben ! Jetzt ! Sofort ! Lass mich das nicht überleben!

Jetzt registriere ich das mir die Tränen laufen, durch die Nase versuche ich tief einzuatmen um aufzuschreien, alles was ich schaffe ist ein Schluchzen! 

............


Ich fahre nach Hause, es ist schon viel zu spät und der Nebel hat sich ausgebreitet. Ich bin fast alleine unterwegs auf der Autobahn. Gelegentlich rauscht einer an mir vorbei. Das ganze Auto wackelt. Ich greife fester ins Lenkrad. Richte den Blick nach vorne. Meine Augen sind angestrengt, ich kann vor mir fast nichts sehen, sobald etwas mehr Sicht da ist drücke ich auf das Gaspedal. 

Ich fahre schneller. Ich will nach Hause. 

Dann schaue ich in den Rückspiegel. Nichts als Dunkelheit, und dieser verdammte Nebel. 

Wäre ich nur rechtzeitig losgefahren. Ich hasse diese Strecken, um diese Uhrzeit, alleine. 
Gefangen im Auto mit meinen Gedanken. 
Allgemein gefangen in meinen Gedanken. Es ist unglaublich schwierig sich auf die Strasse zu konzertrieren wenn das eigene Kopfkino einen so beeinflusst das man komplett abschweift. 

Ein Blick in den Rückspiegel verrät mir das da zwei Lichter auf mich zugeschossen kommen. Auf meiner Fahrspur. Nichts wildes. Wird gleich überholen, an mir vorbeiziehen. Und in den Nebel rasen. Verschwinden. Auf Nimmerwiedersehen. 
Wie viele Meter es wohl sind, oder besser gesagt wie viele Sekunden mir wohl noch bleiben, bis ich die Strecke wieder für mich habe. Unbewusst hab ich das Lenkrad leicht nach links gezogen, als würde ich überholen wollen. Ich muss zurück in meine Spur, etwas beschleunigen. Um keinen Auffahrunfall zu provozieren. Nicht bei der Dunkelheit, nicht in dem Nebel! Schnell nach hinten sehen ob ich das Überholmanöver meines Verfolgers gestört habe. 

Zu spät! 

Im Rückspiegel ist nicht wie erwartet das andere Fahrzeug! Er ist es ! Unsere Blicke treffen sich im Rückspiegel ! Er sitzt auf meiner Rückbank ! In meinem Auto ! Er ist komplett schwarz gekleidet. 
Deswegen hab ich ihn die ganze Zeit über nicht bemerkt ! Wie kommt er in mein Auto! 
Er lächelt und sagt " Du musst schon etwas vorsichtiger sein"

Zu spät ! 

Ich habe das Lenkrad nach rechts gezogen aufs Gas gedrückt. Alles was ich jetzt sehe ist die Leitplanke. 
Nacht und Nebel!

Stille! 

Freitag, 2. Dezember 2011

Nähkurs

Es ist dunkel draußen, nur der Vollmond wirft seinen Schatten in mein Zimmer. Ich hab ihn aufgehen sehen, hab gesehen wie die Sonne verschwand und der Mond sich rechtzeitig zu seiner Schicht meldet. 
Auch heute Nacht wird der Mond begleitet von diesem kleinen Stern der einem immer das Gefühl gibt er würde hinter dem Mond her reisen. Ein paar Wolken gesellen sich dazu. Kein außergewöhnliches Bild. Dennoch ein schönes.
Die Luft ist ziemlich schwer es riecht nach Regen der aufzieht. Der Geruch von trockenen staubigen Straßen die durch den Wind und Feuchtigkeit ihren unverkennbaren Geruch tragen. Dann werden die Regentropfen an mein Fenster klopfen, um Einlass bitten. Zunächst noch Zaghaft und dann werden sie wie wild gegen mein Fenster springen gegen die Dachziegel und gegen die Blätter der Bäume. Regen eben. 
Auch diesmal werde ich ihn nicht rein bitten, wieso auch. Manch einer hat den glauben das der Regen uns rein wäscht, vielleicht vergessen sie dabei die Kraft die Wasser hat wenn es erstmal gesammelt ist und nicht in Tropfen vorkommt.
Ich sitze in meinem Sessel, die nackten Füße berühren den kalten Marmorboden, die erwartete Kälte lies mich erst zusammenzucken, doch dann gleicht sich meine Körpertemperatur dem Boden an. 
In meiner Hand halte ich ein Weinglas. Aus meinen Augen fließt der seltenste Rohstoff den es in meiner Welt gibt, meine Tränen. Als Kind schien dieser Vorrat schier unendlich aber inzwischen passiert es so selten das die Träne das kostbarste ist was ich bieten kann Weil es sich hierbei um eine Kostbarkeit handelt sammle ich die Tränen in diesem Weinglas, ich lasse sie vom Auge an der Nase entlang gleiten Richtung Kinn zusammenlaufen, und dann tropfen sie Tropfen für Tropfen in mein Glas.
Mir kommt es vor als würde ich hier schon die gesamten Jahreszeiten sitzen. Als müsste ich in der Schule Nachsitzen, solange bis ich alle Facetten kenne die Tag und Nacht bieten, zusätzlich zu den Jahreszeiten.
Ich betrachte dieses Schauspiel schon so lange das es mich langweilt. 
Wenn ich es nicht mehr sehen kann versuch ich es mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen, mich von meinem Sessel zu erheben. Doch die meiste Zeit fehlt mir die Kraft, ich ziehe die Beine eng an den Körper umschlinge die Knie mit einer Hand, mit der anderen halte ich mein Kostbares Glas.
Ich habe versucht im Bett zu liegen, auf dem Rücken den Kopf aus dem Bett gestreckt so das dass Blut in den Kopf Fliesen kann, so kommt wenigstens ein bisschen wärme in meinen Körper und der Druck geht nun auf die Augen nicht auf den Hals so kann ich wenigstens atmen ich drohte zu ersticken, in meiner Brust klafft ein großes Loch die Rippen sind zurseite gebogen, aus dem dunklen Loch fließt Magma heraus. Die Dunkelheit in diesem Raum blendet mich. Die Stille ist ohrenbetäubend. Meine Gedanken schreien quer durch meinen Kopf prallen gegen die Schädeldecke, reflektieren, verdoppeln sich beim Zusammenprall, ich kann keinen davon fassen. Nicht das ich es nicht versucht hätte mit beiden Händen, mit Fangnetzen mit Schubladen ich wollte ja Ordnung schaffen, selbst mit hinterhalten hatte ich es versucht nur kamen dadurch noch mehr Gedanken. Jetzt hab ich es aufgegeben ich lasse ihnen freien Lauf. Irgendwann werden sie müde werden und von allein auf den Boden der Tatsachen fallen. Dann werde ich meinen Besen nehmen und alle über einen Haufen kehren. Vielleicht kehre ich die Gedanken dann auch unter den Teppich oder ich sortiere sie neu. Aber nicht jetzt, noch sind sie schneller wie ich und mir fehlt bei weitem die Kraft ihnen hinterherhinken. 
All die Erklärungen, Bücher und Ratschläge, alle Filme alle Lieder die mir deutlich machen sollten was hier vorgeht, die mich erkennen lassen sollten ab wann es schief ging. Wo der Augenblick war als mir alles aus den Fingern glitt. Ich hab sie verzehrt. Verdaut. Wiedergekäut. Verdaut und doch wieder ausgespuckt. Sinnlos, Den Sinn, die Antwort auf all die vielen Fragen ich werde sie wohl nicht finden. Nicht in diesem Leben. Nein wohl möglich nicht mal im nächsten, während ich hier vor mich hin vegetiere hat die Welt sich frecher weise weiter gedreht. Durch ihr ständiges Drehen hat sie Neuigkeiten mitgebracht die erwarten durchlebt zu werden. Eigentlich wollte ich eine Auszeit. Aussteigen aus diesem Karussell, mir ist eben schlecht geworden. Also muss man Aussteigen solange man noch gerade aus gucken kann. Scheint als hätte ich den Zeitpunkt verfehlt. 

 Ich stehe meinem Spiegelbild gegenüber, starre das blasse etwas an, rücke meine Haare zurecht, streiche mein Kleid glatt, öffne die Schublade, ziehe eine Nadel heraus, ziehe den Faden durch die Öse, steche die Nadel in meine Brust, und nähe im zickzack das Loch in meiner Brust zu. Provisorisch, Ich war noch nie eine gute Näherin. Aber es wird schon halten. Eine weile. Bis durch eine weiterer Unachtsamkeit die Wunde aufreißt. Blöd das es dafür keine Sollbruchstelle gibt. Oder einen Rauchmelder. 

Auf Ex trinke ich mein Glas leer.Welch kostbarer Rohstoff.

Rein in die Regenstiefel. Den Schirm aufspannen. Zieldirekt und mit Anlauf in die erste Pfütze !

Donnerstag, 10. November 2011

lass das licht an

lass das Licht an 
damit ich dich sehen kann,
lass es an damit ich dich bewundern kann

ich möchte dich sehen
von Kopf bis Fuss 
wie du da vor dem Spiegel tanzt

lass das Licht an 
damit du von meinen Lippen lesen kannst

lass den Mondschein an
denn ich möchte dich sehen 
wie du dich mit der Musik vereinst die nur du hören kannst 
Lass den Mondschein an 
damit du sehen kannst
wie sich meine Atmung dem Rhythmus anpasst mit dem du durch den Raum tanzt

lass das Licht an 
damit ich sehen kann wie du mich mit deinen großen Scheinwerfer Augen ansiehst
lass es an,
damit ich sehen kann wie du auf das Bett zuschreitest, 
lass es an,
um das verschmitzte lächeln auf deinen Lippen sehen zu können
das Grübchen auf deiner Wange das dich einzigartig macht

lass es an,
damit ich sehen kann wie du die Bettdecke anhebst und die kalte Luft des Raumes sich zu mir unter die Decke schleicht, 

ich brauche die Helligkeit 
um zu sehen wie du nach meinen Füssen greifst um mich dir entgenzuziehn, 
brauche das flackern des Lichts 
um zu sehen wie sich deine Küsse an meinem Bein entlang nach oben arbeiten 
brauche den Kerzenschein 
um zu sehen wie das Piken deiner Bartstoppeln sich hinaufarbeitet 
um zu sehen wie sich die Wärme der Kerzen die den Raum umspielen
in meinen Körper steigt
wie das Wachs das sie spenden auf mich tröpfelt
an die Punkte an denen zuvor deine rauen Hände gelangten

lass das Licht an 
damit der Sonnenaufgang mir zeigen kann 
wie deine Augen leuchten wenn deine Küsse meine Lippen erreichen
lass das Licht an 
damit unsere Seelen den Weg zueinander finden
lass die Fackeln an
damit ich spüren kann wie dein Griff mich fest umklammert, 
damit du sehen kannst wie sich meine Finger in deinem Rücken vergraben sich festkrallen
lass mich sehen wie die Wut in dir Aufblitzt wenn du nicht damit rechnest von mir gekratzt zu werden
nutze das Licht um zu sehen wie ich auf deine Berührung reagiere

lass das Lagerfeuer an 
um mein Lächeln zu sehen wenn du mich auf deinen Schoss hebst
ich halt mich fest an dir an dir umklammere deinen Körper
trage mich wohin du willst ich gehöre dir 
für diesen Augenblick 
für die Ewigkeit

lass die Laternen brennen 
damit du mein begehren sehen kannst
wenn die Tropfen der Dusche sich über uns ergießen
unsere Haut befeuchten
unser Feuer löschen
kein Wort kein Ton nur die Schatten an der Wand 

lass das Licht an
um die Erinnerung am Leben zu erhalten 

lass das Licht an wenn du gehst
damit dein Schatten mir noch ein wenig erhalten bleibt....

Mittwoch, 9. November 2011

4 Buchstaben die die Welt bedeuten !

Du bist Anmutig, Stolz, dein Gang allein strotzt vor Kraft du bist anbetungswürdig und atemberaubend zu gleich 

wenn deine Lippen sich bewegen versuch ich alles aufzufangen, was sie verlauten
ich liebe deinen Geruch unvergleichlich und einzigartig
nur du kannst mich mit einer Hand streicheln, während du Berge mit der anderen Hand versetzt

du brauchst keine Medizin denn deine Worte lindern jeden Schmerz,
deine küsse lassen alles vergessen
brauchst keine Glaskugel, du liest in mir wie in einem offenen Buch 
versuch ich dir Buchstaben unleserlich zu machen erkennst du das allein durch den Klang meiner Stimme
Du bist kein Archäologe und kein Goldgräber, doch kein Geheimnis bleibt dir verborgen und trotzdem hütest du meine schwächen wie einen Schatz

ich weiss ich kann immer zu dir kommen egal was war 
 ich werde bei dir ein offenes Ohr finden und offene arme egal wie oft dir die Tür vor der Nase zugeschlagen wird. 
Du bist der Pol zu dem mein Kompass mich stets führen wird!

du schaffst es aufrecht zu gehen und schenkst jedem genau das was man braucht ohne auch nur in einer Sekunde daran zu denken welchen nutzen du davon haben könntest
ohne auch nur einmal unter der Last die trägst einzuknicken

du liebst bedingungslos wie keine andere 
du bist gnadenlos und doch scheint es als könntest du alles verzeihen

dein Atem ist sanft und doch eisig kalt
trotzdem kommen alle um sich an dir zu wärmen

wenn alles schief läuft und alles dunkel ist 
schaffst du es mit Pudding und einer Kerze mir den Weg zu leuchten mir das leben zu versüßen

es gibt nichts das du von mir verlangst 
doch gibst du mir alles ohne das ich danach fragen muss

du weist immer einen Rat für alle 
ohne jemals selber einen zu fordern

ich beobachte dich und verschlinge all deine Taten 
präge mir alles ein 
du faszinierst mich
verlässt du mich möchte ich mitkommen!

ich würde dir folgen
auch wenn ich wüsste das es mein verderben ist
ich würde es tun
weil ich weiss du würdest dich zu jedem Augenblick für mich opfern

du trägst Unmengen an lasten mit dir
und trotzdem trägst du dein lächeln mit Würde
als würdest du noch keine Ahnung haben was die Welt für Unheil mit sich bringen kann

du stehst
selbst wenn alle anderen längst gefallen sind, 
du kämpfst wenn alle aufgegeben haben
du Motivierst ohne selbst angefeuert zu werden
du vergibst ohne das dir verziehen wird
du erinnerst 
obwohl du am liebsten vergessen willst

ich bin mir sicher das es viele Menschen gibt, 
die jemanden kennen der so ist wie du zumindest meinen es viele. 
Doch ich weiss es gibt nur eine die für mich die Welt bedeutet! 
Nur eine die für mich die Welt verändern kann, 
nur eine die mein Kopfkarussell anhalten kann. 
Jeder hat jemanden zu dem er aufsehen kann
jemanden in dessen Fußstapfen man irgendwann mal gerne passen würde
doch niemand ist so wie du 

Mama!


Samstag, 15. Oktober 2011

Pantofelheld

mir dir zu Leben ist wie Achterbahn fahren ohne das lässtige Anschnallen
man wird durchgeschüttelt, es weht einem ordentlich Wind um die Ohren
so genau weis man nicht was einen hinter der nächsten Kurve erwartet aber Aussteigen will man auch nicht 
und wenn man aus der Achterbahn aussteigt hat man Beine aus Gummi und ein ganz flaues Gefühl im Magen, 
doch das Kribbeln bleibt und man will einfach mehr davon!

dich zu Lieben ist wie Wellenreiten ohne Brett
wie Feuerwerk ohne Schwefelgeruch
wie Zitronenlimonade an einem heißen Sonnentag

dich zu Küssen ist wie rosa Zuckerwatte essen
wie im Sommerregen Barfuß spazieren zu gehen
wie Kuscheln vorm Kamin während draußen der Schnee sich draußen Stapelt

dich zu missen ist wie in einen Abgrund fallen 
und nicht zu wissen was einen zuerst umbringt 
ist wie nackt in einen Eingefroren See einzubrechen
ist wie Grillen ohne Feuer
wie Schulbeginn ohne Schultüte
bist du am Gehen krieche ich unter das Bett,
fällt die Tür ins Schloss, fall ich in einen Albtraum.
Schliesst du ab, schliesse ich meine Augen
mache mich klein, um nicht mehr da zu sein.
Könnte ich nur so klein sein um in deiner Brieftasche mit dir auf Reisen zu gehen
könnte ich die Welt solange durch deine Augen sehen
Ich warte hier auf dich je länger es dauert um so mehr wärme entweicht aus meinem Körper
komm zurück bevor ich erfriere, bevor ich mich in der Einsamkeit verliere

Öffnest du die Tür öffnet sich mein Herz
vergessen jeder Schmerz
deine Augen zeigen die Sanftheit der Welt
die Haut auf deinen Händen zeigt wie Rau die Welt sein kann
nimm mich in den Arm beruhige mich
lass mich deinen Herzschlag hören
damit mein Herz wieder weiss wie es schlagen soll




Donnerstag, 13. Oktober 2011

Molotowcocktail

ich war Fee, Meerjungfrau Hexe und all die anderen Fabelwesen
jedes von ihnen bin ich schon gewesen

ich war der arm der Welt trug
und die Axt die alles zerschlug
war das Band das alles vereint 
war der Geist der nicht da zu sein scheint

ich war die Sonne war der Mond
war der heimliche Augenblick in dem sie sich küssen um die Schicht zu wechseln
war der Wind und der Regen
mal ruhig und mal verwegen

War der wahre Freund 
und dann Spinne Feind
war ein offenes Buch 
vergraben in Katakomben
bin hochexplosiv und dabei doch Federweich

Ich wandle mich auf dem Weg zu mir selbst, 
doch ich komme nicht voran 
kaum beginnt die Transformation vom Schmetterling in einen Adler schon muss ich die Schildkröte sein im nächsten Wimpernschlag soll ich ein Fels in der Brandung sein, oder doch das Stehaufmännchen?
Ich würde jeder Zeit in die Schlacht ziehen für nur einen Richtigen Grund, doch beim kleinsten Zweifel würde ich mich am liebsten unter Laub verkriechen und warten bis alles vorüber ist. 

Sie dauernd zu wandeln ist mit der Zeit schwerer geworden, es kostet mehr Kraft als es spendet. Jedes neue beinhaltet etwas altes so kann es sein das ich plötzlich ein Schmetterling mit Stacheln bin oder ein Stehaufmännchen mit einem Klumpfuss aus Fels und einem echten Holzkopf.
Ich verliere mich auf dem weg zu mir selbst,
dabei frage ich mich
wann war ich das letzte mal Glücklich
wer von all dem bin wirklich ich 
und wenn ja wie viele?


Mittwoch, 12. Oktober 2011

der kleine Prinz

Es war einmal in einem fremden Reich ein Sultan, der hatte alles was man sich auf dieser Erde wünschen kann. 
So ging es auch seinem kleinen Sohn, der kleine Prinz besaß alles was man besitzen kann, doch das reichte dem kleinen Prinzen nicht. 
Er irrte den ganzen Tag im Garten herum auf der Suche nach Abenteuern. Setzte sich an den Rand der Brunnen und schmiss Steine hinein, beobachtete wie das Wasser tanzte.Schlug mit seinem Stock auf die Brunnenfiguren ein und tanze von Bein zu Bein durch die Labyrinthe des Gartens.

An einem solch wunderschönen Tag sass er an einem Seitenbrunnen des Palastes, und schmiss die größten Kieselsteine in den Brunnen die er finden konnte, bis plötzlich aus dem Brunnen ein kleines Licht aufleuchtete. Das Licht eilte aus dem Brunnen hinaus und direkt vor das Gesicht des kleinen Prinzen. 
Dem Jungen stockte der Atem.
Zum ersten mal in seinem Leben erblickte der kleine Prinz eine kleine Fee.

Die Fee wollte wissen warum der Prinz sie mit Steinen bewirft. Der Prinz erklärte er suche nur jemanden zum Spielen, immer hört er nur das Lachen und Schreien der anderen Kinder doch sie sind jenseits der Mauern die den Palast umgeben. So sehr wünscht er sich mit den anderen Kindern spielen zu können.

Als die Fee das hörte versprach sie dem Prinzen diesen Herzenswunsch zu erfüllen,als Gegenleistung müsste er nur für sich behalten das er sie gesehen habe. 
Der Prinz versprach das Geheimnis zu wahren.

Zur Belohnung wurde der Garten des Palastes erfüllt mit vielen vielen Kindern, die aus aller Herrenländer kamen um mit dem kleinen Prinzen zu spielen. 
Der kleine Prinz jedoch war schnell gelangweilt von all dem und wollte mehr, er jammerte bei der Fee das er sich mehr wünsche. 
Die Fee nahm ihn mit in ihre Welt, stellte ihm Gnome und Zauberer vor, alle die Fabelwesen die der Prinz nur aus Geschichten kannte. Die Fee warnte den kleinen Prinzen er solle vorsichtig sein in der Zauberwelt und lieber zurück in sein Reich und fernbleiben von Zauber und Magie, doch der kleine Prinz wollte das nicht akzeptieren. 
Also brachte die Fee ihm kleine Zaubereien bei. Der kleine Prinz war lernfähig und seine kleinen Zaubereien waren schnell erfolgreich. Trotzdem lies die Fee ihn niemals aus den Augen sie wachte über jeden seiner Schritte und verhinderte jedes Unheil das sie kommen sah.

Immer wenn er zurück in seinem Garten war, spielte er mit den anderen Kindern, doch weil die anderen Kinder den Prinzen nicht die Aufmerksamkeit schenkten die er sich so sehr wünschte. Die Zuneigung und Faszination die er in der Fabelwelt gefunden hatte und die Ihm die Fee stets schenkte. Entschied sich der kleine Prinz eines Tages dafür, den anderen Kindern seine Zaubereien zu zeigen und ihnen von der Fee zu erzählen. Er teile alle Geheimnisse mit den anderen Kindern, die ihn begeistert ansahen und seine Wörter aufsaugten. Jedes der anderen Kinder wollte gerne eine eigene Fee haben. 
Sie machten sich alle auf die Suche nach der Fee im Garten. Rissen Blumen aus, Trampelten quer über den Garten. Sprangen in die Brunnen. Doch es erschien niemals eine Fee.

Als sie aufgaben beschimpften Sie den kleinen Prinzen als Schwindler, lachten ihn aus und kamen nie mehr in den Garten zum Spielen. Der kleine Prinz war sehr traurig darüber er ging an den Brunnen an dem er die Fee das erste mal getroffen hatte, setzte sich an den Rand und Rief den Namen der Fee immer und immer wieder. Doch die Fee meldete sich nicht. Er weinte bittere Tränen. Tagelang wiederholte sich das traurige Schauspiel.
Die Fee konnte den kleinen Prinzen nicht mehr traurig sehen und flog aus dem Brunnen. Traurig blickte auch sie in seine Tränen erfüllten Augen. Sie vergoss eine Träne die über ihr winziges Gesicht huschte und auf den Schoss des kleinen Prinzen fiel. Ohne ein Wort zu sagen flog die Fee zurück in den Brunnen und der Prinz sah sie nie wider. Der Prinz griff die Träne auf, und stellte fest das er zwischen seinen Fingern einen kleinen Diamanten hielt. 

Er lies die Träne in einen Ring einarbeiten, den sie war alles was ihn ein Leben lang an den einzig wahren Freund in seinem Leben erinnern wird.

Freitag, 16. September 2011

Kopfkino

halt die Arme verschrenkt
den Blick gesenkt
niemand soll sehen was dein Kopf jetzt denkt
niemand soll er ahnen 
was für Gefühle sich in die anbahnen

schliesse die Augen atme Tief ein
für einen Augenblick musst du allein sein
schärfe deine Sinne 
nutze deine Zunge wie eine Klinge

dunkelheit ist nicht dein Feind
im Moment weist sie dir den Weg zurück ins Licht
nur findest du den Schalter nicht

Atme weiter, steh nicht still
weil die Natur das so will
Laufe weiter deinen Weg
ist er gelegentlich auch ziemlich schräg

erinner dich an die Zukunft
und vergiss nicht die Vergangenheit
sei zu jeder Zeit 
zum Aufbruch bereit
Schlage deine Zelte in den Herzen der Menschen auf
nimm dabei manch Verletzung in Kauf
springe nackt von Klippen
und hör nie auf im Takt des Lebens zu wippen








Donnerstag, 15. September 2011

schwarzweiß

wenn ich ein weißes Blatt Papier wär
käme das nicht von ungefähr
ich wäre garnicht schwer

ich hätte mal Falten 
mal hätt ich Ecken
man könnte mich falten und könnte mich verbiegen
und mich in manch eine Form kriegen

wenn ich ein wißes Blatt papier wär
ich bliebe selten leer
man würde mich mit schrift prägen
oder gar mir eine Schere zersägen

wenn ich ein weißes Stück Papier wär
man würde mich zerknüllen
und ganze Eimer mit mir füllen

wenn ich ein Stück Papier wär
ich würde tragen manch wichtige Information
durch die Schrift in verschiedenster Position
ich wär geheimnissvoll und wichtig
ich wäre modern mit kritzelein bemalt
bunt oder in schwarz
wenn ich ein Blatt Papier wär
wäre mein Leben doch ziemlich schwer
ich könnte einfach so in die Lüfte steigen 
und jeder könnnte sich mich aneignen.



Dienstag, 6. September 2011

die leichtigkeit des seins

dauerhaft brennt in mir eine Glut
sie nennt sich Wut,
allgegenwärtig und schnell entflammbar
aufbrausend und vernichtend die flammen die daraus her vorkommen

in mir weht ständig eine Briese
streichelt sanft jede Kriese,
nähert die Glut und steigert die Wut

in mir strahlt die Sonne
blendet und wärmt 
vertreibt manchmal gar die Sicht

in mit tobt ein Fluss
voll Gier und Überdruss
in mir wohnt die See
deren Gezeiten ich nicht versteh

in mir wohnt eine Meerjungfrau
der ich nicht über den Weg trau
sie ist ein Fabelwesen
so eins wäre ich immer gern gewesen

in mir wohnt der Schatten
in einem Haus nur aus Latten
es hat eine Fenster keine Türen
um ihn nicht ans Licht zu führen

in mir wohnt ein Kind
es zeigt sich nur geschwind
es hat Angst vor Starkem Wind,
vor Gewitter
den es hat keinen Babysitter

in mir wohnt eine Mutter
die eisern Bewacht 
was sie hat hervorgebracht

in mir wohnt ein Drache
der sieht zu was ich mache

in mir herscht die Eiszeit
sie wird geführt von der Einsamkeit
mein Sein ist kühl
zeigt nie was ich fühl
im kleinen versteckt sich meine Zuneigung
den ich suche nicht immer die Reibung
meine Liebe eine Orchiedee
deren Pflege ich nicht verstehe

in mir steht ein Fels in der Brandung
er zeigt sich deutlich in seiner Umrandung
in mir wohnt ein Stehaufmännchen
dessen Glieder nur nachzugeben scheinen
in mir wohnt ein Ritter
sein Blut schmeckt Bitter

in mir wohne ich
und nicht mal ich verstehe mich

das also meine Lieben
ist von alldem geblieben
den die Leichtigkeit des seins
ist die Schwierigkeit des "bins"




Donnerstag, 1. September 2011

damlals wie heute

als meine kleine Prinzessin eingeschult wurde, und das lesen erlernte, fanden wir in Ihrem Lesebuch folgendes :

Ich will euch erzählen
von meinen sieben Seelen.

Die erste ist fleißig,
die zweite ist faul,
die dritte will reden,
die vierte hält`s Maul
Die fünfte ist feige,
die sechste hat Mut,
die siebente mahnt sie:
`Nun vertragt euch mal gut!`
Meine sieben Seelen sind so veschieden wie du und ich.
Und doch ergeben sie zusammen mich...
 
 
Das ist inzwischen 8 Jahre her. Doch der Text ist mir in Erinnerung geblieben.  Meine sieben Seelen spielen mir nur manchmal einen Streich, führen mich in die Irre, und schlagen seltsame Wege ein, um mich und meine Mitmenschen auf Irrwege zu führen, immer dann wenn man das Gefühl bekommt die Schublade Schließen zu können werde ich einen Fuss wieder rausheben, einfach nur um nicht berechenbar zu sein, nicht langweilig. 
Damit schneide ich mir dann selbst ins Fleisch, weil es selten jemanden gibt der Mathe gern hat oder zumindest so gern das er sich jeder zeit einer neuen unbekannten stellt. Wenn man an seiner Wut ersticken könnte wäre ich wohl längst tot. Wenn man mit dem Kopf durch die Wand könnte ich würde durch Stahlbeton kommen. Wenn es einen Preis geben würde für die Gleichgültigkeit die man an den Tag legt ich würde neue Maßstäbe setzen, doch im selben Moment begeistere ich mich für etwas kleines lilanes, was für alle anderen Sinnlos erscheint. Helfe Omas über die Strasse und werfe Inlineskatern Stöcke vor die Schuhe. 
Es ist nun mal so, wer mich in eine Schublade steckt den steck ich in den Kofferraum!

Sonntag, 28. August 2011

du fehlst mir

Gestern hast du mir gefehlt,
den wir waren alles was zählt
heute fehlst du mir noch ein bischen mehr,
so das ich von jedem Weg umkehr

Du fehlst mir 
um mir zuflucht zu geben
du fehlst mir um mich zu beschützen
ich brauche dich um mich zu stützen

du fehlst mir um mein Schild zu sein gegen jede Gefahr
du fehlst mir, du weisst es ist wahr

wenn ich rasend bin vor wut
fehlst du mir als valium
wenn ich in mich sinke
und der Welt zum Abschied winke
du fehlst mir wenn ich innerlich koche
und auf eine umarmung Poche

du fehlst mir weil nur du verstehst
du fehlst mir, weil nur du weisst wie es mir geht
du fehlst mir wenn ich für die Welt fremd sein will
nicht aufgebracht nicht Still

du fehlst mir wen ich ein Buch sein will mit sieben Siegeln
den nur du wusstest sie zu entriegeln
nur du konntest meinen inneren schweinehund besiegen

du fehlst mir um mich aus meinem Versteck zu locken
du fehlst mir um meine Kraft aufzustocken

du fehlst mir
jeden Tag ein bischen mehr


Freitag, 26. August 2011

der ausflug des kleinen etwas

Mein lieber Freund der verborgen scheint, 
und trotzdem stets mit mir weint.

Lieber Freund der mich in die irre führt,
und mich stets zu tiefst berührt.

Lieber Freund der du bist immer still,
und wohl weist was ich will

Lieber Freund der du Provozierst,
der so oft ärger kassiert
du bist nicht nur Schall und Rauch
du bist alles was ich brauch

Keiner weiss wo du sitzt
und wieviel deine Grösse misst

meine kleine Seele die so tief verborgen scheint
und doch all meine Persönlichkeiten vereint!

Dienstag, 16. August 2011

der gebackene Mann

wenn man sich einen Mann backen könnte würde sich jede Frau einen Backen, und wenn er ihr zu viel wird ihn in die Gefriertruhe packen um ihn bei Bedarf wieder raus zunehmen und soviel von ihm zu nutzen wie sie gerade braucht. Wenn man sich einen Mann backen kann muss man auch damit rechnen das wenn man ihn nicht sofort geniest er schlecht wird. So ein Mann den man sich Backen kann, ist ziemlich teuer. Man braucht die richtigen Zutaten und je exklusiver die Zutaten, wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit oder Treue so muss man ganz schön tief in die Tasche greifen. So eine Handtasche ist zwar unendlich tief und es passt ein gesamter Hausstand rein, aber eben nur ein Hausstand und nicht der für einen gebackenen Mann. Außerdem braucht man zu allem übel auch noch einen grossen Backofen um sich einen grossen Mann backen zu können, den wer will schon einen Lebkuchenmann? Zumindest von der größe. So süss und lecker dürfte er allerdings schon sein. Eine priese Egoismus und ein paar Löffel Großzügigkeit und nach belieben würzen mit Ironie, Sarkasmus.Mut, Tapferkeit und schwarzen Humor
Der gebackene Mann dürfte auch keine Abnehmbaren Eier haben. Sie müssten ein fester Bestandteil von ihm sein. Er sollte also stets seinen Mann stehen und nicht beim ersten Anflug von Gefahr die Flucht ergreifen. Er sollte genug Kraft in den Armen haben um die Wand aus Konflikten die ihm entgegenkommt hinaufklettern zu können um sicher auf die andere Seite zu kommen. Er sollte genug Kraft in den Beinen haben um die Sprungheftigkeit seiner Partnerin mitmachen zu können. Dazu braucht man also extra viel Speisestärke. 
Der gebackene Mann braucht Nerven aus Stahl, und ich kenne keinen essbaren Stahl. 
Er braucht ein breites Kreuz und breite Schultern so das man sich an ihn lehnen kann ohne das er umkippt, man muss sich in seinen Armen vergraben können um Zuflucht zu finden, sich hinter seinem Rücken verstecken können, um Schutz zu finden. Er muss Humor haben um über die Tragik der Welt lachen zu können. Er braucht einen langen Atem um scheinbar endlose Diskussionen bewältigen zu können. Einen reichen Wortschatz um für jede Situation die Richtigen Worte zu finden. Einen Eingebauten Kompass um immer zu wissen in welche Richtung es geht, ein Navigationssystem um immer nach Hause zu finden. 
Zu guter letzt braucht er noch Intelligenz, um zu wissen das man keinen Mann backen muss um eine Frau glücklich zu machen.

Montag, 15. August 2011

ein letztes feuerwerk

Es ist alles gesagt was zu sagen war, alles getan was man hätte tun können und alles was bleibt ist das Gefühl nicht genug gehabt zu haben. Ich stehe hier, nicht bereit dich gehen zu lassen, nicht bereit wegzugehen. Ich bin nicht bereit dazu die Regentropfen die auf mich einprallen zu ignorieren. Bin nicht bereit mich ein letztes mal von dir zu verabschieden. Einen Regenschirm will ich nicht ich möchte das die Tränen des Himmels mich erreichen um mir einzubilden wir wären dadurch ein letztes mal verbunden.
Mir ist klar wenn ich dich jetzt verlasse wirst du mich niemals mehr besuchen mein Leben lang nicht, wenn ich Sehnsucht habe muss ich zu dir kommen. Ich muss hier herkommen ohne zu wissen ob du noch da bist, ob du mich hörst. Wenn ich dich gerne umarmen würde weiß ich das dass nicht mehr möglich ist. Ich werde den kalten Raum umarmen die Luft wird reichen für mich allein doch sie ist so dünn und schmeckt bitter. Jeder Atemzug brennt in der Lunge. Am Leben zu sein ist wie in einen Strudel unter Wasser gedrückt zu werden. Das Licht wird matter und die Bilder verschwommener, und die Hoffnung schwindet mit dem Sauerstoff. 
Das Leben spielt einem böse mit, Kennenlernen bildet Euphorie und Spannung die Abenteuerlust ist geweckt. Man möchte soviel wie möglich so schnell wie möglich von dem anderen in sich aufnehmen. Doch beim Abschied möchte man genau das Gegenteil, man will das es ewig andauert, nicht loslassen nicht darüber nachdenken müssen was als nächstes kommen wird.  Nicht wenn man keine Absicht mit einem Abschied hat. Nicht wenn er plötzlich kommt, nicht wenn er da ist ohne vorher angeklopft zu haben.

Was mir aber  klar wird ist das es bei mir nicht so aussehen darf. Ich möchte nicht das auf meiner Beerdigung Menschen zurückbleiben mit dem Gefühl das ich jetzt habe. Ich möchte ein Feuerwerk haben, jedes Leuchtfeuer soll seine Farben in den dunklen Himmel malen so wie die Menschen die Farben in mein Leben zauberten, außerdem liebt jeder den Anblick eines Feuerwerks am Himmel. So würde sich jemand der die Farben am Himmel entdeckt, ein Lächeln auf seinen Lippen tragen, was auf mich zurückzuführen wäre. Den gibt es etwas schöneres als jemanden ein Lächeln ins Gesicht zu malen. Dieser unverhoffte Moment an den keiner mehr glaubt, wenn ein anderer etwas selbstloses tut. Nur um ein Lächeln zu ernten. Ich möchte aus diesem Zirkus austreten mit Pauken und Trompeten. Mit Luftschlangen und albernen Hüten mit Clownschuhen und Tü Tüs. Wenn das Feuerwerk erlischt, der Ton der Musik verstummt wenn der letzte Gast nach Hause geht soll nur noch das Gefühl bleiben, das es schön war egal wie kurz es zu scheinen mag.

Mittwoch, 10. August 2011

neulich beim fremdbloggen

auf der suche nach Inspiration fand ich folgenese:

Titel: 
"Das kürzeste und schönste Märchen der Welt"
Das Märchen dazu :

Es war einmal ein stattlicher Prinz, der fragte die wunderschöne Prinzessin:

"Holde Prinzessin, möchtest du mich heiraten?"

Darauf erwiderte die wunderschöne Prinzessin:

"Nein!"

Und der Prinz lebte viele Jahre lang glücklich und ging angeln und jagen und hing jeden Tag mit seinen Freunden herum und trank viel Bier und betrank sich so oft er wollte, spielte Golf, lies seine Jacke unordentlich über der Stuhllehne im Esszimmer hängen und schmiss die alten Socken in die Ecke und hatte Sex mit Dirnen und Nachbarinnen und Freundinen und furzte nach Herzenslust und sang und rülpste und kratzte sich ausgiebig an nicht weiter beschriebenen Stellen.

Ende!


Das also ist das kürzeste und schönste Märchen der Welt. Ich musste schmunzeln, ist das wirklich der Traum der Männer? Das die Prinzessin Nein sagt und sie können sich auf ewig am Hintern kratzen, Unterhosen mit Bremsspuren tragen, müssen sich nicht mehr die Körperhaare entfernen, können abends ins Bett ohne sich die Zähne zu putzen? Also wird der Mann wenn er Prinzessinlos ist zum Primaten? Entwickelt sich ein Mann dann wieder zurück, und es macht ihm auch noch Spass? Vielleicht möchte der moderne Mann dann auch wieder in Höhlen wohnen und das Feuer neu entdecken und das Rad erfinden? Also wenn die Prinzessin zurückgewiesen wird, zieht sie sich erstmals gehobenen Hauptes zurück in ihr Schloss, verschließt die Tür, bricht dann in Tränen aus! Dann wandert sie in ihr Schlafgemach klettert auf die Unmengen von Matratzen, ungerührt von der Erbse weil die Prinzessin vor lauter Selbstzweifel eh nicht schlafen kann. Weil sie nun so traurig ist hat sie auch keinen Appetit und bleibt im dunklen Zimmer bis sie genug Gewicht verloren hat das sie sich gar nicht mehr vorhanden fühlt. Dann beschließt die Prinzessin das der Prinz noch bereuen wird sie stehen gelassen zu haben, schließlich sind alle anderen Prinzessinnen nur halb so toll. Sie zieht los, kauft sich viele neue tolle Dinge, die ihren Schmerz lindern, sie lässt sich die Haare schneiden und fängt einen neuen Sport an, sie geht auf Partys und trifft sich mit Diplomaten und Managern. Schläft mit ihrem Fitnesstrainer, dem Kellner und anderen Hochseilakrobaten. Dabei hat sie den alten Prinzen noch mit einem Auge im Blick und verfolgt seine Abenteuer. Bis sich ein neuer Prinz findet den Sie sich genau ansehen möchte und dazu beide Augen benötigt.

Das Märchen der Prinzessin führt also auch zum selben Schluss, der Primat wird nicht ewig alleine sein wollen, eines Tages wird er seine Keule nehmen und eine neue Prinzessin in seine Höhle ziehen. Die Prinzessin wird irgendwann aus ihrem Turm schauen ihr Haar herablassen und sich auf ein neues Abenteuer einlassen.
So werden die Prinzen zu den Prinzessinnen finden,  was mir grade Recht kommt, den ich stehe da eher auf die Ritter !




Montag, 8. August 2011

kleiner liebesbrief

es ist nicht so als würde ich das nicht kennen, es ist nicht so als wäre ich mir nicht vollkommen bewusst was hier vor sich geht, es ist ist nicht so als hätte ich nicht von Anfang an geahnt wie alles zu ende geht, doch es ist ja auch so das ich die ganze zeit gehofft habe das ich mich geirrt habe. Ich wollte mich dieses eine mal irren. Geleitet von der Illusion das du mir die Erlösung bringen würdest in meinem Gefühlschaos.  Du solltest ruhe in meinen inneren Sturm bringen. Ich habe gehofft du wärst stark genug, um meinen Kopf auf deine Schulter tragen zu können.
Ich war nie darauf aus dich zu finden doch das Schicksal hatte wohl den Wind einige male durcheinander gewirbelt und unsere Wege kreuzten sich. Anstatt das du mich wieder gehen lassen hast, weil ich nie den Anschein gemacht habe bleiben zu wollen, hast du mich festgehalten. Die Vorstellung von uns lies mich bleiben mit dem Blick in die Ferne. Ich lies mir meine Flügel anbinden und war doch immer zum Absprung bereit. Ich wollte das du gehst und hoffe das du bleibst. Ich hab nie behauptet das ich einfach wäre. Doch ich wollte das du damit rechnest das ich unberechenbar bin. Für dich wollte ich eine Herausforderung sein. Ein Abenteuer, das du jeden Tag aufs neue bestreiten willst. 
Wenn du mir den Rücken zu drehst hoffe ich das du es dir noch einmal anders überlegst. Machst du einen Schritt, habe ich Hoffnung das er in meine Richtung ist. Wenn du die Arme verschränkst wünsche ich mir du würdest mich in den Arm nehmen.Sind wir zusammen fehlt mir der Abstand, verlässt du den Raum fehlst du mir sofort. Ich möchte dich provozieren mit dir Streiten dich herausfordern und in den Wahnsinn treiben, und dabei deine Ruheoase sein.
Wenn du nicht mit mir Sprichst wünsche ich mir du würdest dein Schweigen mit Küssen füllen, wenn du mich anschreist wünsche ich mir das du mir deine Träume ins Ohr flüsterst. Willst du gerade aus will ich lieber Kurven laufen. Willst du schlafen will ich toben. Egal in welche Richtung du laufen würdest ich würde in die Gengenrichtung laufen. Nicht weil ich weg von dir will, weil es mir nicht möglich ist von dir weg zukommen. Aber ich würde es tun und hoffen das du mir hinter kommst, damit ich dir ein Stück folgen kann.

Donnerstag, 23. Juni 2011

heimlicher verehrer

ich komme unverhofft, und doch meist ersehnt, nach mir wird verlangt um mich wird gefleht und gebeten. Ich bringe Welten zum Stehen, verdrehe sogar Köpfe. Ich mache sehende Blind. Ich verursache Fieber ähnliche Zustände. Ich sorge für ein Sättigungsgefühl, Beruhige wie Valium, ich errege und bringe ganze Körper zum Beben. Ich beginne manchmal heimlich wie ein Muttermahl schleiche ich mich hinter dein Ohr ich verweile, dann wandere ich an deinem Hals entlang bis zu deinem Steißbein. Entlang an diesen hervorstehenden Kochen die mich dazu einladen zu bleiben. Dein Körper spannt sich an, und du willst immer mehr von mir du kannst gar nicht genug bekommen. Dein Körper ist voller Adrenalin als würdest du einen Marathon laufen, abwechselnd wird dir warm und kalt. Wen ich verblasse sehe ich in deinen glasigen Augen das nur ich deiner Seele Frieden schenken kann.
Ich bin intelligent ich überrasche dich, ich habe Charme und bin auf brausend. Du forderst mich bei jedem Wetter in jeder Lebenslage. Ich kann überall sein, ich übersehe dich wie Windpocken. Nur das du willst das ich bleibe. 
Wenn du Müde bist wirke ich Belebend, bist du Aufgeregt beruhige ich dich. Manchmal spürst du mich zuerst an deinen Füßen wie ein Kribbeln das sich wie eine Schatzkarte langsam auf deinem gesamten Körper ausbreitet. 
Ich bin die Handschellen die dich fesseln und biete dir gleichzeitig die Freiheit einer Revolution. Ich bin die Romantik eines Lagerfeuers am Strand. Bin der Wunsch nach Frieden während einer Schlacht. 
Ich bin wie ein Butterfly das in deiner Hosentasche aufspringt, und dabei fühle ich mich an wie ein Schmetterling der auf deinem Nackten Bauch landet und ihn mit seinen Flügeln streichelt. Ich bin die kühle Brise an heißen Sommertagen, ich bin der Orkan der dich der Schwerkraft beraubt. Dich entwurzelt durch die Gegend wirbelt und dich sanft wieder auf den Boden der Tatsachen bringt.

Du fragst mich wer ich bin ? Fragst wie du mich kennenlernen kannst, wie du weist wie du mit umgehen sollst.Wo du mich findest? Ich bin überall und immer anwesend, ich bin der Kuss!

Mittwoch, 22. Juni 2011

mobile demenz

ein Nomade in der heutigen Zeit zu sein, ist lange nicht so ein Romantisches und Aufregendes Dasein wie manch einer denkt. Ständig unterwegs zu sein in den Zügen und Hotels der Welt hat seinen Glanz schnell verloren. Neuen Menschen kann man auch begegnen wenn man einen festen Wohnsitz hat. Aus dem Koffer zu leben ist nur dann spannend bis man ihn öffnet und die Kleidung so zerknittert ist das man sie nicht ruhigen Gewissens anziehen kann ohne sich vollkommen unwohl zu fühlen.
Sich in einem Zug wach zuhalten um die Haltestelle nicht zu verpassen ist ein harter Kampf, wenn man endlich einen Sitzplatz hat in einem Zug der eh schon mit Verzögerung unterwegs ist. Nachts in einem Bett aufzuwachen das nicht das eigene ist und sich dann erst mal durch den Kopf gehen zu lassen in welcher Stadt man gerade ist und in welchem Bett man gerade schläft, mal davon abgesehen wer die Person neben einem sein soll.
Sich alle paar Tage eine neue Postleitzahl zu merken und die dazugehörige Telefonvorwahl ist eine Aufgabe die notwendig wird wenn man auf das Unverständnis der Ureinwohner der Stadt trifft die kein Verständnis dafür hat wenn man sie fragend ansieht wie die Postleitzahl wohl lautet. Wenn man ohne Kamera durch die Strassen läuft muss man sich zweimal überlegen Passanten nach dem weg zu fragen. schließlich wurde man nicht sofort als Tourist geoutet.
Ich genieße die Zeit immer auf Achse zu sein. Das Gefühl inne zu haben jeder Zeit einfach wo anders hin zu können, nicht gebunden zu sein an Ort oder irgendwelche anderen Verträge, ich suche mir Internetverträge ohne feste Vertragsbindung. Ich gehe in Fitness Studios die mich nicht ewig an sich binden wollen, aber eigentlich stecke ich mir am liebsten die Kopfhörer in die Ohren, schalte die Welt um mich aus und laufe einfach für mich hin. Mit der Möglichkeit wie ein Feldhase auf der Flucht Hacken zu schlagen um mich in Sicherheit zu bringen. Wovor ich auf der Flucht bin? Ich weis es nicht, oder besser gesagt ich weiss es doch ich ignoriere es. Ich laufe wahrscheinlich vor mir selbst weg. Vor dem Gedanken mich an eine Stadt binden zu müssen. An ein Haus, an einen Kindergarten oder eine Schule oder noch mehr an den Gedanken einer eigenen Familie. Unterwegs zu sein bewahrt einen davor darüber nachdenken zu müssen. Bewahrt einen davor sich festlegen zu müssen auf Dinge die nicht monatlich Kündbar sind. 
Ich schlafe am besten in meinem Bett und unter meiner Bettdecke. Doch bin ich zulange zu Hause packt mich eine innere Unruhe und ich habe das Gefühl es wird Zeit mein hab und gut zu packen, die Camele zu satteln und aufzubrechen in neue Gegenden in denen es frisches Grün gibt und Oasen, in denen ich erst mal den Lichtschalter suchen muss. In neuen Lehmhütten in denen ich erst mal raus finden muss wie die perfekte Position für die Mischbatterie in der fremden Dusche. Oder wie weich oder hart die neue Matratze ist, wie das neue Hotelzimmer wohl aussieht und was in der Minibar zu plündern ist.
Es ist schön wenn man wie in einem Flipperautomaten durch die Gegend rast, und am ende doch zwischen die beiden Dinger fällt die es bis jetzt im Spiel gehalten haben, um zurück zum Start zu kommen. Zum Anfang. Zur Ruhe.

Sonntag, 12. Juni 2011

aschenputtel

es ist wahr was man so sagt, Gefühle treffen einen immer am intensivsten wenn man gerade nicht mit ihnen rechnet. Gefühle sind kein angemeldeter Gast der sich lange Hübsch macht und langsam an deine Tür klopft und darauf wartet das du ihn rein bittest, Gefühle sind wir Einbrecher die deine innere Ruhe und Verlassenheit durcheinanderbringen, sie brechen durch ein unachtsam offen gelassenes Türchen in deinem Herzen ein und nehmen sich was sie wollen. Manchmal bist du dein Herz gleich mit los. Oder sie zerstören soviel das du dich nie wieder davon erholen kannst. 
Es ist das Phänomen jemanden kennen zu lernen sei es auch nur ihm zu begegnen, und abhängig von ihm zu werden. Abhängig von seiner Beachtung. Es wirkt wie Morphium es macht abhängig und doch lindert es den Schmerz. Und der Entzug ist das elend bis man endlich wieder Clean ist, klar im Kopf und doch so betäubt.

Alles was dagegen hilft ist Mauern um sich hochzuziehen, um das eigene Herz, auf die Mauern setze ich Scharfschützen und umzäune alles mit Stacheldrahtzaun. Gefühle müssen draußen bleiben, steht in Großbuchstaben am Tor meines Herzens. 

Ich bin diejenige die in deinem Leben auftaucht, dich eine Zeitlang begleitet und dir den Kopf verdreht. Dann verschwinde ich und alles was bleibt ist Schall und Rauch. So wie Aschenbrödel verschwinde ich aus deinem Palast zurück in die dreckige Realität und den tristen Alltag. Wie gern ich auch deine Prinzessin sein möchte so weis ich das sich irgendwann die Kutsche in den Kürbis verwandeln wird und der Prinz nichts edles mehr an sich hat wenn er zum Bauerntrampel wird. 

Ich glaube nicht an Märchen, nicht ans Happy End. Doch wenn du nicht bei mir bist fühle ich mich wie eine Witwe, vom Leben betrogen und zu früh um das Beraubt was das Leben lebenswert macht.
Ob es Aschenbrödel auch so ging? Als sie voller Vorfreude und verlangen in ihrem Alltag darauf gewartet hat das der Prinz ihr den geliebten Schuh wiederbringt? Ob sie sich den Kopf zerbrochen hat wie sie ihn beim ersten wiedersehen begrüßen sollte? Er hatte sie als Prinzessin kennengelernt, aber würde er sie auch wollen wenn er wüsste das sie eine Dienstmagd ist? Ob sie sich wohl auch gefragt hat wie seine Lippen schmecken und während ihrer Arbeit gegrinst hat als wäre sie auf einem Tripp.... aber so sind sie die Gefühle sie benebeln unsere Gedanken nehmen sich jeden Raum der zur Verfügung steht und füllen ihn mit Rosa Rauch.
Ob die gute neben ihm in seiner Kürbiskutsche sass, und trotzdem wahnsinnig geworden ist von dem Gefühl ihn zu vermissen. Ob sie ihn mit ihren eigenen Augen angesehen hatte, traurig über jede Sekunde in der sie blinzeln musste weil das Zeit war die Ihr fehlte um sich jede Pore seines Anblicks einzuprägen.
Ob sie bedauert hat nur zehn Finger zu haben mit denen sie nach ihm greifen kann? Nur zwei Beine um den langen Weg des Lebens mit ihm gehen zu können.

Was wenn Sie nicht wusste das sie an diesem Abend nur nicht nur ihren Schuh sondern auch ihr Herz verlieren würde, und obwohl sie das Herz des Prinzen gestohlen hatte würde sie nie wieder Herr über ihr eigenes sein können.Von nun an würde das böse Erwachen, die Enttäuschung und der Schmerz immer doppelt für sie zu spüren sein, so wie die Liebe die sich wie ein Pflaster über all ihre Wunden legen würde.

Sonntag, 22. Mai 2011

Trennungsgeflüster

auf der suche worüber ich mir mal wieder meinen Kranken Kopf zerbrechen könnte. Wurde ich sanft auf ein Thema hingewiesen, naja so sanft wie mit dem Kopf gegen einen Türrahmen zu knallen, und während man die Sterne zählt die einem um den Kopf schwirren auf die Erleuchtung zu treffen. Es geht um die Frage was uns dazu bewegt eine Sache lieber Radikal zu beenden, anstatt sie einzuschränken. 
Was also bewegt uns dazu, uns bei Facebook und co abzumelden, anstatt uns selbst zu sagen das wir mal ein bisschen Abstand davon gewinnen sollten. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde ich wäre nicht Süchtig danach. Aber ich bin im allgemeinen süchtig danach jedem meine Meinung aufzudrücken, auch wenn nicht explizit danach gefragt wurde.  Aber jeder hat nun mal ein Recht auf meine Meinung!
 Also wenn ihr das nächste mal beschließt Facebook ade zu sagen, denkt doch mal an mich! Ich sitze auf der anderen Seite und schaue auf meine Anzahl von Freunden und mir fällt auf "wups da fehlt doch einer" und natürlich sofort die frage bloß wer?! Irgendjemand muss sich da doch wieder auf den Schlips getreten gefühlt haben. Dabei gibt es doch jede menge Einstellungen die einem ermöglichen meinen Gehirnspam zu ignorieren. Mal ganz ehrlich auf die Idee das ihr auch so Suchtis seit, die verwerfe ich natürlich. Warum? Naja aus dem einfachen Grund weil ich schon immer ein Extremist war. Alles geht nur in die eine Richtung extrem oder in die andere, aber Mitte ist uncool, das kann jeder. Wenn mir also meine Kollegen zu viel reden dann kann ich doch auch nicht einfach sagen, ab morgen komm ich nicht mehr ich seit zu geschwätzig. Statt dessen kann ich mich doch einfach zurückziehen und ein bisschen Kopfkino genießen. So bin ich anwesend, zumindest körperlich. 
Wo ich aber klare Linien ziehen würde, also diese unumkehrbahren Schlussstriche ist bei Partnerschaften, bzw bei Trennungen in diesem Fall. Den eine Freundschaft zu versuchen direkt nach einer Beziehung ist wie sich den Arm amputieren zu lassen, den Arzt aber darum zu bitten die Wunde nicht richtig zu verschließen so das noch ein paar offene Gefäße aus dem Arm raus-hängen können. Um der Erinnerung willen. Oder eine Brücke über einem Tobenden Fluss nur halb fertig zu bauen, einfach so weil man ja nicht weis ob man die andere Hälfte jemals brauchen wird.
Wenn man auf Klo geht, beendet man sein Geschäft doch auch endgültig und nimmt sich nicht noch einen Teil mit weils doch so schön wäre wenn man sich anfreundet. So etwas klappt nur bei Southpark. Im wahren Leben in dem unsre Gefühle uns immer einen Strich durch die Rechnung machen werden. Sieht es doch anders aus. Da sitzt dann irgendwann einer dran der die Freundschaft will, sich abmüht mit Sms, eMail Anruf und weis der Teufel was, und der andere Part der einfach nicht so weit ist. So bleibt die Hoffnung und die Enttäuschung wie ein kleiner Tischtennisball zwischen den beiden Spielern die ihn hin und her schlagen bis einer einen vorzüglichen Schmetterball mit seiner Rückhand ausführt und das ganze Spiel beendet.
Ich weis nun mal gerne woran ich bin und wenn etwas vorbei ist sollte es das auch bleiben, wenn ich Begraben werde, ziemlich tief in die nass feuchte erde. Da möchte ich bitte Tod sein, nicht nur son bisschen Müde. Ich möchte da nicht drin liegen und denken FUCK hoffe da kommt noch jemand und gräbt mich aus wenn er mich vermisst oder jemanden zum reden braucht. 
Stellt euch vor es wäre Silvester wir würden alle eng zusammenstehen mit unseren Feuerwerkskörpern, würden sie zünden in voller Erwartung auf die Farbenpracht die gleich kommt. Und die Raketten fliegen zum Himmel. Naja und wieder zurück, kein knall keine Farben kein Silvester, nur weil einer Entschieden hat kein Schwarzpulver zu füllen. Dann gebt uns lieber gar keine Raketen. Warum sich also eine Option auf Freundschaft offen lassen mit einem Menschen den man schon in allen Lebenslagen kennt und der bewiesen hat das er kein guter Freund geschweige den Liebhaber ist?
Wenn ich aufhören will zu rauchen dann reicht es eben nicht nur ein wenig weniger zu rauchen weil ich mich doch letztlich nur damit selbst belüge, ich bewahre mir die Option offen auch wieder mehr zu rauchen. Wenn ich ein Junky bin dann hilft es mir nicht mir nur gelegentlich einen Schuss zu setzen ich bleibe Abhängig, nur kalter Entzug verspricht Heilung, egal wie hart es ist. So ist es eben auch in der Liebe und in allem anderen. 
Damit etwas neues entsteht muss etwas altes beendet werden, das Glas Wein auf meiner weißen Tischdecke ist vielleicht halb voll, aber wenn ich es umschmeisse wird es leer sein und der Inhalt wird rosa auf meinen Tisch zaubern...

Dienstag, 17. Mai 2011

die Knospe der Kraft

Hat sich schon mal jemand gefragt was einen Starken Menschen ausmacht. Ich meine wir begegnen andauernd irgendwelchen Menschen und können sie sofort in irgendwelche Schubladen stecken, zb ob es Schwächlinge sind, Überlebenskünstler oder welche die immer mit dem Strom in der Masse schwimmen um bloß nicht aufzufallen.


Aber was macht einen Stark? Was zeichnet stärke aus? Kann man es lernen und was noch viel wichtiger ist wie lange reicht die Kraft aus? Man muss kein Studium absolviert haben um zu wissen das Mentale Stärke nichts mit Physischer Stärke zu tun hat.

Es gibt diese Art Menschen die erfahren das sie eine Krankheit haben die sie nicht Überleben werden, und sie nehmen es so gefasst auf als hätte man Ihnen gesagt das dass Müsli alle ist.

Wie macht man so etwas? Wie viele Mauern baut man um das eigene Ich um niemanden hinter die Kulisse blicken zu lassen, niemanden Teilnehmen lassen an seinem eigenen Schmerz.
Den Bewundernswert ist es doch zu sehen das genau diese Menschen eine starke Schulter für all die haben die nicht mit dieser Nachricht zurecht kommen. Dieser Mensch geht dann von uns und alles was bleibt ist diese gigantische Lücke und die Frage wie man das alles wohl gemeistert habe.

Was ist mit den Menschen die in ihrem Leben schon so viel grausames gesehen haben, ohne daran zu zerbrechen? Was hält sie so lange auf den Beinen? Wer sieht das eigentlich wenn ein Starker Mensch zusammenbricht?
Wenn so ein Windei die ganze Zeit am jammern und klagen ist wie schrecklich das Leben sei. Kann das Gesamte Umfeld mit mehr oder weniger Interesse verfolgen wie dieses Weichei zusammenbricht. Wenn jemand aber stets seine Fasade aufrecht hält, bekommt man manchmal das Gefühl, das alle umstehenden wie ein Publikum nur darauf warten das der Vorhang fällt. Wie Hyänen die sich dann endlich auf das Aas schmeißen können und es zerfleischen, weil jeder schon immer wusste worin die Ursache dafür lag das man das wird was man ist. 

Starke Menschen laufen durch das Leben mit Scheuklappen,den Blick streng nach Vorne nichts darf ablenken, nichts beeinflussen oder vom Weg abbringen. Aber nicht jeder hat ein Ziel vor Augen, für manch einen ist es einfach das Ziel bis zum Schluss durchzuhalten ohne zu wissen wofür oder für wen.Sie ziehen eine Horde hinter sich her, reichen jedem die Hand der nicht danach gefragt hat. Ziehen uns aus dem Treibsand des Lebens mit einer Leichtigkeit, die man nur von Wolken kennt die den Himmel mit Mustern bedecken und wir darüber rätseln was sie wohl darstellen.
Jemand den wir als Stark bezeichnen taucht wie aus dem nichts auf und genauso schnell verschwinden die Menschen auch. Was sie mitnehmen sind unsere Sorgen und unseren Kummer den wir ihnen aufladen wie dem Weihnachtsmann in seinen Sack, nur das es hier wohl Geschenke sind auf die man gut verzichten könnte.
Nicht jeder erkennt die Notwendigkeit sich auch mal zu bedanken, dafür das man zugeben darf das man Fehler hat.
 
So wie das Leben also seine Rillen in unseren Lebensbäumen prägt, so hat jeder von uns wohl seine Geschichte, die ihn ausmacht und die er nicht nach außen tragen möchte. Wie eine Frau die ihren Mann in flagrante erwischt, und sich schwört das ihr das nie wieder passieren wird. Die hinaus zieht in die Welt um sich zu Rächen, an allen anderen Männern die nichts dafür können.
Klar würde sie das auch einsehen und verstehen wenn sie nicht so unendlich gekränkt wäre. Den es ist nicht das Gefühl Betrogen worden zu sein das in diesem Augenblick der Auslöser für so vieles ist,eher das Gefühl ersetzt worden zu sein ohne es mitbekommen zu haben.
Dann gedeiht der Gedanke das niemand mehr dies schaffen soll, so vorgeführt werden möchte niemand.Deshalb wird die Pflanze der Verbitterung genährt und wächst an den Gedanken wie man sich selbst schützen kann, wie man sich selbst vor erneutem Schmerz wahren kann. Ist der Keim erst mal gesetzt steht der Hass bald in seiner vollen Blüte.

So vermehren sich wohl Starke Frauen. In dem sie einander in Situationen bringen in denen es nur zwei Auswege gibt, dem Misstkerl hinterher-trauern, oder selber Herzen brechen. Das Phänomen lässt sich aber auf beide Geschlechter interpretieren, es ist daher nicht Geschlechtsspezifisch.

Aber Starke Männer und Starke Frauen kommen nicht zusammen. Niemand braucht zwei Starke Schultern.

Starke Männer suchen schwache Frauen, um ihnen halt zu geben, oder um sie auszuhalten.
Starke Frauen suchen wohl dann nach Schlapp-schwänzen die sie durch die Gegend jagen können.Um ihren drang zu verbergen selber einmal nur für einen kurzen Augenblick schwäche zeigen zu dürfen, um sich für einen Augenblick eingestehen zu können das auch sie sehr wohl verwundbar sind. Ohne Angst zu haben das man ihnen ihre Kraft aberkennt.

Montag, 16. Mai 2011

Ungebetene Gäste

einst wohnten in einer Höhle, vier Bewohner. Sie schlichen sich an belagerten die Höhle für sich , gestalteten sie um drängten andere Bewohner weg, schubsten und drängten. Sie waren keine gern gesehenen Gäste. Jeder der sie entdeckte hoffte das er sie bald los werden würde.
So also auch ich. die 4 ungebetenen Gäste hatten sich bei mir eingenistet und für ordentlich Unruhe gesorgt. Folglich gab es da nur eine logische Konsequenz, sie mussten raus. Weil ich natürlich nicht alleine dieser Aufgabe gewachsen bin. Hatte ich tatkräftige Unterstützung. Die Unterstützung bestand darin mich daran zu erinnern zu atmen, und mir tapfere Worte entgegenzuschmettern die mich vom eigentlichen Problem ablenken sollten. Aber hauptsächlich darauf zu achten das ich nicht achtlos umfalle.
Nachdem wir uns ewig darum gedrückt haben los zuziehen, um die Extraktion vorzunehmen. Wir werden schon erwartet direkt an der Tür, abgefangen, und gebeten Platz zu nehmen. Es gibt zwei Stühle, meiner ist der der für Folter gemacht wurde. Meine Treue Begleiterin sitzt mir gegenüber. Mein Folterstuhl wird nach hinten gefahren bis ich in der Horizontalen liege. So ein Teil brauch ich für zu Hause auch denke ich. Per Knopfdruck einfach mal in die Horizontale, so würde man sich einiges an Gerede ersparen, dieser Wink kann einfach nicht Missverstanden werden. Zurück zum Thema kommen meine Gedanken genau dann als ich mir die Brille aufsetzen soll die mich davor ablenken soll was gleich kommen wird, ich weiß es ich habe schon so viele Horrorgeschichten gehört, in bunt und in Farbe. Die Assistentin spielt noch ein wenig am Licht das direkt auf mein Gesicht scheint, als würde es ein Geständnis von mir haben wollen. Aber ich gebe doch nicht zu das ich lieber am Strand liegen würde als hier auf diesem Stuhl. Meine Begleiterin drückt meinen Fußknöchel, unsere Arme sind zu kurz um sie einander halten zu können. Mund weit auf ! Diesen Spruch hört man als Frau viel zu oft! Naja was solls also zieh ich mit, Mund weit auf und rein das Ding, scheiße tut das weh. Jeder einzelne Einstich, mal davon abgesehen das ich sowieso aufgehört habe zu atmen, werde ich nun daran erinnert das Atmen wohl Überlebenswichtig sei. Eigentlich ist das mehr ein Hecheln was man von Schwangeren kennt, um den Schmerz weg zu atmen. Dann trifft das ein was wir vorhergesehen haben, das kribbeln in den Lippen, und dann das Taubheitsgefühl im ganzen Mund. Soweit das ich noch nicht einmal mehr in der Lage bin meine Zunge zu bewegen. Ein Wunder ist geschehen, mir hat es also offiziell die Sprache verschlagen. Meine Zunge wiegt jetzt mehr wie ich selbst. Aber weiterhin heißt es Mund weit auf. Niemals hätte ich gedacht das soviel Kram in meinen Mund passt. Ja ich habe ein loses Mundwerk aber wie eine Schlange kann ich meinen Kiefer nicht ausrenken. Dann geht der Kampf los, ziehen, drücken, zerschneiden, zertrümmern, bis die vier Aufgeben, und sich ihrem Schicksal ergeben. Als sie draußen sind. Ich kann sie mir ansehen, und ich hasse die Dinger jetzt noch mehr. Jetzt kommt die Probe aufs Exempel, Schlucken. Ja Schmerzmittel sollte man schlucken, aber funktioniert hat das nicht, ich hab ja nicht einmal eine ungefähre Ahnung davon wo mein Mund anfängt, alles fühlt sich an als würde es nicht mir gehören. Kopf in Nacken und den Hals runter laufen lassen, Arm wenn man nicht mehr in der Lage ist selber zu trinken. Was noch witziger ist das die nächsten Tage essen auch nicht drin ist.... aber Diäten sind immer Radikal, irgendwie...



Mittwoch, 27. April 2011

Balkanblut


Man sagt es ist nicht möglich zu verbergen wo man her kommt, es ist nicht möglich die wurzeln rauszureißen ohne ein anderer dabei zu werden.  Sehe ich mir meine Arme an weis ich in Ihnen fließt dein Blut. Sehe ich mein Gesicht weis ich das ich deine typischen Gesichtszüge habe. Lache ich über einen schmutzigen Witz, weis ich das es auch dich zum lachen bringen würde. 

Steh ich da weis ich das du mich tragen wirst. Deine Kinder sind verstreut auf der Welt doch wir sind vereint in dem was wir sind. Deine Kinder. Ich kenne niemanden der so feiern kann, niemanden für den es dazugehört zu singen und auf Tischen zu Tanzen, kenne niemanden der es für selbstverständlich erachtet mit Jung und alt zu flirten. 

Kenne keine Schöneren Frauen, als deine Töchter, die stets umwerfend aussehen und die Dame geben und zu Hause eine Schlampe im Bett sind. Sie alle legen Wert den Haushalt zu beherrschen so wie sie die Modetrends beherrschen. Sie vereinen Orient und Oxident in Perfektion, sind die Bauchtänzerinnen der Neuzeit. Sie besitzen Macht und bleiben dennoch Frau. Sie dulden unter sich keine Emanze die Aussieht als sei sie ein Mann. Alice Schwarzer wäre für deine Töchter ein gefundenes Fressen. Deine Töchter sind Stark und Taff. Sie setzen die Waffen einer Frau ein, jeder der sich einst in den Augen deiner Töchter verloren hat weiß wovon ich spreche. 

Deine Söhne sind Herrschsüchtig und Stark, jeder von Ihnen mit Eifersucht ausgestattet und bereit jederzeit in den Krieg zu ziehen. Sie arbeiten hart und setzen lieber ihre Physische Kraft ein wie ihre Geisteskraft. Sie wollen stets bewegen, erfolgreich sein, und sind sich für nichts zu schade. Sie sind tolle Sportler jeder, so scheint es hat ein Sportliches Talent. Wenn Sie lieben, lieben sie aufrichtig. Doch bis sie endlich beginnen zu lieben kann es lange dauern. Dich Mutter schützen sie stets. Wenn die Welt Soldaten sucht die jederzeit bereit sind in den Krieg zu ziehen, selbst gegen einen Feind den die Welt nicht kennt, dann sei gewiss unter deinen Söhnen hätte sie schnell eine Armee zusammen. Deine Töchter wissen um die Bereitschaft  zu sterben, und das wird sie über die Jahre wohl auch so stark gemacht haben. Sie alle können allein überleben, doch nur zusammen sind sie unbesiegbar.  Wir sind alle bereit für dich in unser Verderben zu rennen, so wie es unsere Großväter und Väter getan haben. Aus aller Welt würden wir herreisen um dir den Rücken zu stärken. 

Deine Vorgärten Mutter sind durchbohrt von weißen Grabsteinen die aus dem Boden sprießen, an ihren Anblick haben wir uns gewöhnt. Als seien es Blumenkästen die du uns hingestellt hast um uns daran zu erinnern wie alles enden wird. Die Erde in unseren Gärten in unseren Wäldern erzählt von der Blutigen Geschichte die hier geschrieben wurde. Deine Flüsse sind wie Adern in deinem Körper sie fliesen stets und machen den Anschein das sie niemals Austrocknen würden. Deine Brücken vereinen was sich sonst nicht vereinen lässt. Deine Lieder sind voll mit Trauer. Niemand kann Schmerz so schön umschreiben wie deine Töchter und Söhne. Jedes Wort davon geht direkt ins Herz. Als wäre deine Sprache nur dazu gemacht das Leid was dir widerfahren ist zu umschreiben. 

Du bist so unglaublich vielseitig, laufe ich durch deine Straßen sehe ich die Geschichte der Zeit an mir vorüberziehen. Du Vereinst Altertum und Moderne. Nur über deine Felder kann man Barfuß rennen vorbei an Schlangen und Landmienen. Nur in deinen Dörfern kann man in Ruinen neues Leben entdecken, Bäume die durch das Unkraut in die Freiheit wachsen. Unter deinem Himmel fühlt sich die Luft anders an die wir atmen, sie ist schwer und brennt in den Lungen und doch ist sie zuckersüß im Abgang. Liege ich unter deinem Himmel, so sind die Sterne klarer und die Musik der Ziehharmonika scheint niemals zu verklingen. Und wenn ich dann so vor mich hin träume und an dich denke erklingt in meinem Ohr stets „tamburalo momce uz tamburu….“